Naturschutz und Umwelt
Naturschutz und Umwelt
Die Morkepützer legen grossen Wert auf die Erhaltung der ländlichen und dörflichen Strukturen.
Mit geringem Aufwand kann jeder etwas zum Umweltschutz beitragen!
Nisthilfen für Höhlenbrüter:
Der Frühling ist da und die Meisen sind eifrig mit dem Nestbau beschäftigt. Doch auch Rotkehlchen, Star, Kleiber und auch der Spatz haben es immer schwerer, eine passende Nistgelegenheit zu finden.
So werden, wie auf dem Bild zu sehen, angebotene Nisthilfen gerne angenommen. Interessierte können bei der Dorfgemeinschaft Nistkästen ausleihen.
Insektenhotel - Zimmer frei im Haus Sonnenschein und Haus Krumm
Angeregt auf dem Ausflug 2005 zur Landesgartenschau in Leverkusen (siehe Fotoalben) wurden zwei Insektenhotels anlässlich des Wettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft“ im Sommer 2008 errichtet. Als der Rohbau fertiggestellt wurde, waren die Kinder mit Eifer dabei, die Wohnetagen auszustatten. Nun warten wir gespannt auf die ersten Gäste. Willkommen sind insbesondere Hautflügler (Hymenoptera) zu denen Bienen und Faltenwespen gehören. Förderung von Wespen mag zunächst vielen Leuten fragwürdig erscheinen. Doch Bienen und Wespen leisten im Garten wichtige Bestäubungsarbeit, und Wespen helfen bei der Dezimierung pflanzenfressender „schädlicher“ Insekten.
Die meisten Bienen- und Wespenarten bilden keine Staaten, sonder leben einzeln (solitär). Da sie kein Volk verteidigen müssen, sind sie auch nicht aggressiv. Die Weibchen bauen Bruthöhlen in morschem Holz, alten Zaunpfählen, Hohlstängeln von Pflanzen, Steinspalten, Sandgruben oder Wegen und versorgen ihre Brut ohne Mithilfe ihrer Artgenossen.
Als Nahrungsvorrat für die Larven werden entweder Blütenstaub und Nektar oder bei den meisten Wespen gelähmte Insekten und Raupen in die Brutkammern eingebracht. Die Brutkammern werden danach mit Lehm, Harz, Blättern o.ä. verschlossen.
In der freien Natur beobachtet man seit einigen Jahrzehnten einen starken Rückgang solitär lebender Bienen und Wespen. Ursache dafür sind zum einen Einsätze von Umweltgiften, zum anderen die Beseitigung ihrer Lebensgrundlagen (Nahrung, Brutplätze). So sollen unsere Insektenhotels einerseits Brutplätze anbieten und andererseits auf ihre bedrohte Lage aufmerksam machen. Insbesondere Gifte haben im häuslichen Garten nichts zu suchen!